Durch "Zufall" stieß ich im Netz auf ein Seminar zur Überarbeitung des eigenen Blogs von Konna. Der Kurs richtet sich sowohl an die Blogger von WordPress als auch von Blogspot. Die technisch abweichende Umsetzung der Kniffe für Blogspot wird ixiter uns näher bringen.
"Teilnahmebedingung" ist es, über die einzelnen Schritte im eigenen Blog zu berichten. Weil ich in meinem themenbezogenen Blog keine Posts anderen Inhalts einbinden möchte, habe ich mich entschlossen, diesem Bericht eine "Seite" zu spendieren. Hier werde ich alle Sitzungen dokumentieren und es entsteht auch noch ein Nachschlagewerk über interessante Seiten im Netz, die sich mit Tipps & Tricks des Bloggens und Layoutens befassen. Im Blog sind zumindest die Banner mit den Seminarseiten verlinkt in der Sidebar zu finden.
Sitzung #1
Im ersten Teil geht es um die Suchmaschinenoptimierung (SEO) des Blogs. Dazu werden zwei HTML Meta Tags verwendet, die eine kurze Beschreibung der Seite und eine Liste von Stichwörtern/Schlüsselwörtern enthalten.Entgegen Konnas Meinung, dass blogspot diese Tags selbstständig einsetzt, da blogspot schließlich von Google ist, passiert genau das nicht. Blogspotter haben allerdings die Möglichkeit diese Tags selber im HTML Code ihres Seitentemplates einzufügen. Der Weg ist ähnlich wie bei Konnas Anleitung zu Wordpress.
Diese Aufgabe habe ich sofort erledigt...
Ich habe mich schon seit längerem gewundert, wieso meine Beiträge in der Google-Suche auch bei wortgetreuer Eingabe nicht erschienen. Aber ohne die Zugriffsdaten ist das wohl auch kaum möglich. Nun, jetzt habe ich meine Meta-Tags eingefügt und werde auch gefunden!
Optimize Your Blogger Post Titles
Major search engines lend a lot of weight to titles so it is important that you craft your post titles carefully. To optimize your post titles make them keyword rich and ensure the title clearly explains what the blog post is about. Try to put your keywords at the beginning of your title for best results and avoid repeating your keywords within the title. Avoid long titles as Google only displays about 65 characters in the search results anyway.
Fortunately there is a way around this problem. You will need to publish and then republish as I did with this post. The method involves creating a shorter title that will adequately summarise the content of your post (eg Improved Permalinks for Blogger Posts) and then publishing your post. Now go back and change the title to the one you prefer. In this case I changed the title to "How to Create User Friendly Permalinks For Your Blogger Posts." Now your title can be as long as you like. As you can see mine is longer than 40 characters. The permalink, however has remained the same even though the title has changed.
Diese sollten also zunächst ruhig "kurios" formuliert werden, weil nur die ersten Worte (ca. 65 Zeichen) als Schlagworte fungieren. Einmal abgespeichert bleibt diese Überschrift für die Suche erhalten, auch wenn man danach den Titel ändert.
Sitzung #2
Eure Aufgabe ist also: Falls noch nicht vorhanden, fügt eurem Blog eine Aboutseite hinzu, in der ihr euch selbst ein wenig vorstellt. Solltet ihr schon eine Aboutseite haben, überlegt, ob ihr sie nicht noch verbessern könnt, ob Informationen fehlen oder ob ihr gar zu viele bzw. teils unsinnige Infos preisgebt.
Dank dieser Seite und Gesches Hilfe weiß ich nun auch, a) dass es bei Blogspot diese netten "Extra-Seiten" gibt, um die ich die WordPressler immer beneidet habe und b) wo sie zu finden sind... Ganz einfach beim Aufrufen des Reiters Posting im Untermenue an derzeit dritter Stelle befindet sich der Reiter Seiten bearbeiten, der die Möglichkeit eröffnet, bis zu 10 HTML-Seiten einzurichten.
Und ich habe bei der Gelegenheit sogar eine Seite gefunden, die eine Fülle von Anleitungen für Blogspot-Blogger zur Verfügung stellt, um seinen Blog anzupassen: Blog Know How (natürlich in englischer Sprache, aber sehr gut verständlich und ohne großartige HTML-Kenntnisse vorauszusetzen). Hier fand ich die Möglichkeit, diese Seiten nicht nur in der Sidebar oder am oberen Rand der Seite anzuordnen, sondern sie auch drei- oder vierzeilig in den Fußbereich zu setzen!
Genau das habe ich auch getan - alles, was nicht unbedingt in der Sidebar ständig verfügbar sein muss, kann nun nach unten wandern. Die Raumaufteilung ist da noch verbesserungswürdig. Doch dafür müsste ich mich tiefer in die HTML-Materie einarbeiten, um die "Textboxen" etwas auseinanderzuziehen. So kleben sie mir zu dicht nebeneinander... Schmalere Elemente, in der Mitte zentriert angeordnet, lassen es optisch gerade noch gut aussehen.
Meine eigentliche About-Seite braucht wohl noch ein bisschen. Ist aber in Arbeit.
Die Zusatzaufgabe, das RSS-Feed zu erklären habe ich erst einmal hintenangestellt, in der Hoffnung, dass diejenigen, die es verwenden wollen, sich ihre Infos dazu beschaffen werden...
Sitzung #3
Konna: Eure Aufgabe ist also: Macht euch Gedanken über eure Kategorien und Tags. Werden sie bei euch sinnvoll eingesetzt? Habt ihr ein festes System dabei? Habt ihr zu wenige oder zu viele? Sind die Namen aussagekräftig genug? Sollte irgendetwas nicht stimmig sein, packt es an und überarbeitet es. Hilfe und Tipps gibt es weiter unten.
ixiter: Blogspot kennt weder Kategorien noch Tags. Es kennt Labels. Labels dienen sowohl als Kategorien als auch als Tags. Es wird zuerst einmal kein Unterschied gemacht. Man kann den Unterschied aber für sich selber machen. Und das genau nach den Kriterien, die Konna im Seminar beschreibt.Man benutzt kann Labels, die ein Thema beschreiben, als Kategorien nutzen, und Labels die den Beitrag detailierter beschreiben, werden zu Tags.Blogspot bietet dazu ein geeignetes Sidebar-Widget an. Mit dem Labels Widget kann man die Labels als Kategorien-Liste darstellen oder als Cloud, wie eine Tagcloud. In beiden Fällen kann man auswählen, ob man alle Labels oder nur ausgewählte anzeigen möchte. So bietet es sich an, für die Kategorienliste nur die Labels anzuzeigen, die man als Kategorie definiert hat, und für die Tagcloud alle anderen.
Ich hatte zuerst nur Konna´s Aufgabe gelesen und für mich selber die Strategie herausgefunden, die ixiter dann beschrieb. Das hat mich schon sehr gefreut!
Außerdem hatte ich schon vor einiger Zeit einige Labels in der Sidebar nicht mehr angezeigt. Spätestens als es mich in anderen Blogs zu stören begann, wenn eine ellenlange Liste alle Tarotkarten aufführte (ein Deck umfasst immerhin 78 Karten), überkam mich der Gedanke, diese Auflistung zu verschlanken. Wenn die Leserschaft tatsächlich nach einer bestimmten Karte sucht, gibt es ja immer noch den "Blog durchsuchen-Button".
Trotzdem war bei mir immer noch ein Überangebot an Labels zu verzeichnen. Frisch ans Werk, neu überdacht, welche Beiträge unter welchen Oberbegriffen zusammengefasst werden können - und dann alles hübsch in Handarbeit neu belabelt... Außerdem habe ich die "Etiketten" nun in einer Wolke (cloud) dargestellt, um Auge und Hirn in Bewegung zu halten. Meine eher langen Texte bedienen in ihrer Struktur die linke Hirnhälfte (sortiert und strukturiert), während die Sidebar etwas für die rechte Hirnhälfte bereit hält - Bilder und ungewöhnliche Formen, damit auf diese Weise das gesamte Hirn beschäftigt ist und sich keine graue Zelle langweilen muss.
Die Zusatzaufgabe sieht vor, sofern erlaubt auch in Foren etc. auf den eigenen Blog zu verweisen, z.B. in der Signatur. Da brauchte ich nichts mehr nachzuarbeiten ;-) .
Weil ich selber keine Freundin überladener, blinkender, funkelnder und bildbewegter Sidebars bin, habe ich schon nebenbei immer ein bisschen in meiner Sidebar herumgewerkelt. Die Blogs mit den Tipps, wie man Bilder mit Seiten verlinkt, die sich dann auch noch in einem Extra-Tab öffnen sollten, inspirierten mich dazu, langweilige Text-Teppiche durch Bilder zu ersetzen und mit einem Link auszustatten. Das Hirn setzt ein Bild / Piktogramm einfach schneller um als das geschriebene Wort und es lockert das Bild angenehm auf.
Das Einbringen meines Favicon war mir kurz vor diesem Seminar gelungen. Genauso wie das Zentrieren der Bilder in der Sidebar.
Als "Lieblings-"Befehle stellten sich für mich heraus:
Außerdem hatte ich schon vor einiger Zeit einige Labels in der Sidebar nicht mehr angezeigt. Spätestens als es mich in anderen Blogs zu stören begann, wenn eine ellenlange Liste alle Tarotkarten aufführte (ein Deck umfasst immerhin 78 Karten), überkam mich der Gedanke, diese Auflistung zu verschlanken. Wenn die Leserschaft tatsächlich nach einer bestimmten Karte sucht, gibt es ja immer noch den "Blog durchsuchen-Button".
Trotzdem war bei mir immer noch ein Überangebot an Labels zu verzeichnen. Frisch ans Werk, neu überdacht, welche Beiträge unter welchen Oberbegriffen zusammengefasst werden können - und dann alles hübsch in Handarbeit neu belabelt... Außerdem habe ich die "Etiketten" nun in einer Wolke (cloud) dargestellt, um Auge und Hirn in Bewegung zu halten. Meine eher langen Texte bedienen in ihrer Struktur die linke Hirnhälfte (sortiert und strukturiert), während die Sidebar etwas für die rechte Hirnhälfte bereit hält - Bilder und ungewöhnliche Formen, damit auf diese Weise das gesamte Hirn beschäftigt ist und sich keine graue Zelle langweilen muss.
Die Zusatzaufgabe sieht vor, sofern erlaubt auch in Foren etc. auf den eigenen Blog zu verweisen, z.B. in der Signatur. Da brauchte ich nichts mehr nachzuarbeiten ;-) .
Weil ich selber keine Freundin überladener, blinkender, funkelnder und bildbewegter Sidebars bin, habe ich schon nebenbei immer ein bisschen in meiner Sidebar herumgewerkelt. Die Blogs mit den Tipps, wie man Bilder mit Seiten verlinkt, die sich dann auch noch in einem Extra-Tab öffnen sollten, inspirierten mich dazu, langweilige Text-Teppiche durch Bilder zu ersetzen und mit einem Link auszustatten. Das Hirn setzt ein Bild / Piktogramm einfach schneller um als das geschriebene Wort und es lockert das Bild angenehm auf.
Das Einbringen meines Favicon war mir kurz vor diesem Seminar gelungen. Genauso wie das Zentrieren der Bilder in der Sidebar.
Als "Lieblings-"Befehle stellten sich für mich heraus:
Sitzung #4
Eure Aufgabe ist: Schaut euch die Besucher-, Zugriffs- und Kommentarzahlen eurer letzten (durchschnittlichen) Blogwoche an. Nun versucht einmal, eine Woche lang jeden Tag mindestens einen Beitrag zu schreiben. Der muss nicht immer lang, aber natürlich irgendwie lesenswert sein. Schaut am Ende der Woche erneut auf eure Statistiken und vergleicht sie mit der Vorwoche. Wie signifikant ist die Veränderung?Von dieser Aufgabe habe ich mich frei gesprochen. Fast. Ich habe meinen eigenen Rhythmus zu bloggen und möchte ihn nicht durch eine solche Aufgabe sprengen.
Bonusaufgabe: Experimentiert einmal ein wenig und schreibt einen ganz anderen Blogeintrag als sonst. Ob ihr nun ein euch eigentlich fremdes Thema wählt, einen Audiobeitrag oder ein Video aufnehmt, ein Interview führt oder eine Fotogeschichte macht, ist ganz euch überlassen. Hauptsache es ist irgendwie etwas anderes als sonst.
"Zufällig" stieß ich allerdings auf einen Videoclip bei Youtube, der in meinen Geomantie-Blog "gehört". Den habe ich dort auch eingestellt, weil sich das gerade so ergab.
Sitzung #5
Eure Aufgabe ist: Betrachtet eure Sidebar und hinterfragt kritisch ihren Aufbau, ihren Inhalt und ihr Aussehen. Sind alle Widgets wirklich sinnvoll? Nimmt etwas vielleicht zu viel Platz weg und könnte einfacher geregelt sein? Beeinträchtigen irgendwelche Widgets spürbar die Ladezeit eures Blogs? Stehen die wichtigen Informationen oben? Sind überhaupt alle wichtigen Infos enthalten?Hier war ich ja ohnehin schon im Gange... Ich habe zum Einen versucht, die Reihenfolge einigermaßen sinnvoll zu ordnen und Zusammengehörendes in Gruppen zusammenzufassen: Logo und "Leitzitat" nach oben, genauso den Suchfeldknopf, damit diejenigen, die den Blog kennen und nun nach etwas Speziellem suchen, nicht lange scrollen müssen.
Dann folgen jetzt neuerdings die Themen und das Archiv, damit den Besuchern gleich eine Art Überblick gegeben wird über den Inhalt des Blogs und die aktuellen Postüberschriften des laufenden Monats sichtbar sind... Ich überlegte kurzzeitig, das Archiv als Dropdown-Menue einzurichten. Doch da ich einen etwa wöchentlichen Rhythmus für mich gefunden habe, wird das Archiv nicht sonderlich lang ausfallen und ich habe gleich die Überschriften der letzten Beiträge integriert. Bei der Gelegenheit habe ich meine Postzahl von angezeigten sieben pro Seite auf fünf reduziert.
Nun folgt der Bereich "Kommunikation" mit dem Hinweis auf die Kommentarfunktion (Bild mit Funktionsbeschreibung verlinkt) und den Abos / Lesezeichen, sowie der Hinweis auf den real stattfindenden Austausch beim offenen Stammtisch in Hamburg. Die riesige Facebook-Follow-Box hatte mich ohnehin schon lange gestört und wich nun dem kleinen Lesezeichenknopf von AddThis, der zwar nicht so stylisch ist wie der von Seitzeichen, dafür aber ganz ohne Registrierung auskommt.
Danach erscheinen die Listen meiner Bloglinks und weiterer Tarot- / Esoterik-Seiten.
Der Link zur online-Kartenziehung ist mein (derzeitiger) persönlicher Favorit, weil meine geliebte 3-Kartenlesung mit dem Tarot de Marseille wahlweise nur mit den Großen Arkana oder dem gesamten Deck angeboten wird, genau wie das Kleine Kreuz mit fünf Karten.
Die Mondphasen mit dem Überblick über die Tageszeiten auf den unterschiedlichen Kontinenten sind mein persönliches Vergnügen und stehen deshalb am Ende der Sidebar.
Die Banner des Seminars sind ebenfalls hier untergebracht, um Interessenten den Weg zu zeigen.
Der Zusatzaufgabe, meinen Blog bei einem Bookmarkdienst einzutragen, bin ich teilweise nachgekommen - diese Aufgabe wartet noch auf Vervollständigung.
Seiten, die mir sehr geholfen haben, mich an das Verändern des HTML-Codes heranzutrauen:
Und sie ließen mich sogar mein eigenes Banner zum Mitnehmen erstellen!
Sitzung #6
Eure Aufgabe ist: Startet eine Artikelserie. Dabei ist euch überlassen, ob es eine kürzere Serie wird, die nach einer festgelegten Anzahl an Artikeln zu Ende ist oder ob ihr ein offenes Ende lasst, also einfach aufhört, wenn ihr keine Lust mehr habt. Näheres und Beispiele in der Hilfestellung.Diese Aufgabe erledigt sich gerade von alleine. Bereits bei Catherines Auslage habe ich die Fülle des Stoffs in einer "Kurzserie" von drei Beiträgen veröffentlicht, die aktuelle Umsetzung der Techniken im Keltischen Kreuz erstreckt sich ebenfalls über mehrere Posts.
Den wieder aufgegriffenen Beiträgen aus dem Archiv durch Ergänzungen räume ich ebenfalls einen Serienstatus ein.
Als Bonusaufgabe sollte ein Aspekt des Bloggens als Serie geschrieben werden. Für mich ist dieser Teilnahmebericht meine persönliche Bonusaufgabe. Das ist genug "themenfremdes Material" in meinem Blog, außerdem kann und will ich darauf nicht mehr Zeit verwenden.























